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Malteser Olpe

Malteser Jugend geht auf Zeitreise

220 Kinder und Jugendliche beim Pfingstzeltlager in Geseke zu Gast

06.06.2017
220 Kinder, Jugendliche und Betreuer gingen auf Zeitreise beim 39. diözesanen Pfingstzeltlager der Malteser Jugend. Foto: Malteser/Tegetmeyer
220 Kinder, Jugendliche und Betreuer gingen auf Zeitreise beim 39. diözesanen Pfingstzeltlager der Malteser Jugend. Foto: Malteser/Tegetmeyer
Für den Malteser Bundeswettbewerb in Landshut qualifizierten sich die Jugendlichen aus Lippstadt, hier mit ihren Betreuern: (stehend v.l.) Simone Goerigk, Felix Wagner, Sina Rosenberger, Lara Wagner, René Kautz, Katharina Knoke, Janine Masi, Peter Katze, Iris Loick, Joel Kühnel, Loraine Pott, Jana Germakowsky, Rieka Katze, Jeremy Zimbal, Robin Katze, Marlon Bentler, Jennifer Lippert; (vorne v.l.): Luana Marinucci, Justus Schwemmer, Angelique Smorra. Foto: Malteser Lippstadt
Für den Malteser Bundeswettbewerb in Landshut qualifizierten sich die Jugendlichen aus Lippstadt, hier mit ihren Betreuern: (stehend v.l.) Simone Goerigk, Felix Wagner, Sina Rosenberger, Lara Wagner, René Kautz, Katharina Knoke, Janine Masi, Peter Katze, Iris Loick, Joel Kühnel, Loraine Pott, Jana Germakowsky, Rieka Katze, Jeremy Zimbal, Robin Katze, Marlon Bentler, Jennifer Lippert; (vorne v.l.): Luana Marinucci, Justus Schwemmer, Angelique Smorra. Foto: Malteser Lippstadt
Die Jugendlichen aus Büren gewannen den Lagerwimpel: (v.l.) Nils Pätzold, Carina Kretschmayr, Marie Feindt, Angelina Stielau, Julia Gödde, Astrid Heinen, Julia Bauer, Kirsten Heinen, Kristina Roh, Clara-Sophie Ludolf,  Carla Rustemeier, Sina Marie Salmen. Foto: Malteser/Tegetmeyer
Die Jugendlichen aus Büren gewannen den Lagerwimpel: (v.l.) Nils Pätzold, Carina Kretschmayr, Marie Feindt, Angelina Stielau, Julia Gödde, Astrid Heinen, Julia Bauer, Kirsten Heinen, Kristina Roh, Clara-Sophie Ludolf, Carla Rustemeier, Sina Marie Salmen. Foto: Malteser/Tegetmeyer
Pastor Norbert Scheckel zelebrierte die heilige Messe. Foto: Malteser/Tegetmeyer
Pastor Norbert Scheckel zelebrierte die heilige Messe. Foto: Malteser/Tegetmeyer

Geseke, Erzdiözese Paderborn. Zum 39. Pfingstzeltlager kamen 220 Kinder, Jugendliche und Betreuer aus der gesamten Erzdiözese Paderborn. Bei strahlendem Sonnenschein schlugen sie ihr Lager gegenüber der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule in Geseke auf. Dieses Jahr hatten sich die Organisatoren ein besonders spannendes Programm ausgedacht: Denn gemeinsam mit ihrem Maskottchen Ritter Malte stiegen die jungen Malteser in eine Zeitmaschine. „Zurück in die Zukunft – Malte goes Geseke“ – angelehnt an die bekannte Filmreihe versprach dieses Motto vier Tage lang Spaß und Spannung auf den Spuren der Geschichte.

Ihren ersten Halt machte die Zeitmaschine im Hochmittelalter, genauer gesagt im Geseke des Jahres 1217. Was für ein Zufall! Denn just in diesem Jahr hatte Geseke seine Stadtrechte erhalten; ein Jubiläum, das dann 800 Jahre „später“ groß gefeiert werden sollte. Am Samstag waren bei der Lagerolympiade, die rund um die Stiftskirche stattfand, Geschick, Kreativität und natürlich Erste-Hilfe-Wissen gefragt. Den begehrten Lagerwimpel holten sich dabei die Jugendlichen aus Büren. Auch die Lippstädter Jugendgruppe hatte Grund zur Freude, denn sie qualifizierte sich mit Spitzenergebnissen für den anstehenden Bundeswettbewerb der Malteser Jugend in Landshut.

Zur heiligen Messe am Samstagabend waren neben den Malteser Jugendlichen auch zahlreiche Geseker gekommen. Die Messe zelebrierte Norbert Scheckel, der sowohl Pastor in Geseke als auch Diözesanjugendseelsorger der Malteser ist. „Pfingsten ist ein Ereignis, das schon vor 2000 Jahren stattgefunden hat. Aber bis heute wirkt es nach, weil dadurch die Kirche entstanden ist“, sagte er mit Bezug auf das Motto des Zeltlagers. „Überall, wo die Menschen aus dem Glauben an Jesus Christus leben und handeln wird das Reich Gottes erlebbar. Die Malteser Jugend ist ein Ort, wo sich jeder mit seinen Fähigkeiten einbringen kann – damit müsst ihr nicht warten bis ihr erwachsen seid“, so Scheckel weiter.

Stockbrot, ein Geschichtenerzähler, Kochen über dem offenen Feuer, Bogenschießen, zeitgenössische Musik – mit einem stimmungsvollen Mittelaltermarkt klang der Tag aus. Und auch am Pfingstsonntag stiegen die Kinder und Jugendlichen wieder in die Zeitmaschine. Diesmal führte sie ihr Weg ins Jahr 2027. Beim „Markt der Möglichkeiten“ konnte der Malteser Nachwuchs einen Blick in die Zukunft ihres ehrenamtlichen Engagements werfen. Vom Sanitätsdienst, über die Feldküche, den Auslandsdienst, das soziale Ehrenamt bis hin zu Führungsfunktionen: 14 Workshops zeigten die vielfältigen Möglichkeiten auf, die sich jungen Maltesern später im Erwachsenenverband bieten. Zum Abschluss eines durchweg gelungenen Zeltlagers gab es dann abends noch eine große Lagerdisko.

Jedes Jahr zu Pfingsten kommen Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Erzbistum Paderborn zusammen, um ein spannendes Programm zu erleben. „Das Lager ist das absolute Highlight für alle Malteser Jugendlichen“, sagt Christina Wiemann, seit Oktober Jugendsprecherin. Organisiert wurde das Lager von Mitgliedern der Malteser Geseke unter Federführung von Ortsgeschäftsführer Dieter Ritz und des Diözesanjugendführungskreises, dem bistumsweiten Leitungsgremium der Malteser Jugend. Für die Verpflegung waren die  Feldküchen der Malteser aus Altenbeken und Hövelhof unter Leitung von Stefan Rüther verantwortlich. Erstmals stellte der diesjährige Gastgeber Geseke mit über 40 Kinder und Jugendlichen die größte Gruppe des Zeltlagers. Außerdem waren Teilnehmer aus Lippstadt, Borchen, Balve, Paderborn, Herne, Höxter, Schwerte, Rietberg, Emscher Ruhr, Lage, Büren und Dortmund angereist. Auch 18 geflüchtete Kinder und Jugendliche nahmen teil.

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